Musterklage oder einzelklage

Ereignissegmentierungsurteile sind eine weitere Methode zur Beurteilung des Ereignisverständnisses (Newtson, 1973; Newtson und Engquist, 1976; Newtson et al., 1977, Speer et al., 2007; Zacks and Swallow, 2007; Zacks et al., 2007; Magliano und Zacks, 2011), wenn auch verdeckter. Diese Aufgabe stellt die Menschen vor eine Erzählung, in der sie die Punkte angeben sollen, an denen sie wahrnehmen, dass ein neues Ereignis begonnen hat. Die Anweisungen sind absichtlich vage, wie Menschen die Ereignisse segmentieren sollten, aber verschiedene Personen treffen bemerkenswert konsistente Urteile. Die meisten Studien untersuchen die Segmentierung von Erzählungen im Film, aber auch gedruckte Erzählungen wurden untersucht (z.B. Magliano et al., 2012). Diese Segmentierungsaufgabe ist wie die Lesezeitaufgabe, da die zu bewertende Aktion der Wechsel von einer mentalen Repräsentation zur anderen ist. Innerhalb unseres Fluid-Ereignis-Modells stellt die Angabe eines neuen Segments eine kognitive Aktion seitens des Begreifens dar. Der Unterschied zwischen Lesezeitmessungen und Ereignissegmentierungsaufgaben besteht darin, dass die erste unbewusstere und implizitere mentale Prozesse widerspiegelt, während die zweite bewusstere und explizitere mentale Prozesse widerspiegelt. Schlüsselwörter: Ereigniskognition, Handlungsänderung, Verhaltensvorhersage, Sprachverständnis, Videospiele, mentale Aktualisierung Wir verwendeten die Daten zur Ereignissegmentierung aus einer Studie von Magliano et al. (2012). In dieser Studie las man eine Serie von sechs Geschichten von Mayer (1967, 1969, 1971, 1973, 1974, 1975) über einen Jungen, einen Hund und einen Frosch.

In einem Experiment wurden die Original-Bildversionen der Geschichten ohne Beschriftungen verwendet. Die Aufgabe bestand darin, anzugeben, wann eine Änderung der dargestellten Ereignisse aufgetreten ist. In einem zweiten Experiment verwendeten wir textbasierte Versionen von Geschichten, die von den Bildern abgeleitet wurden. Die Segmentierungsurteile stellten Aktionen innerhalb des Fluid-Ereignismodells dar. Daher gibt es für diese Studien zwei mögliche Aktionen – entweder als Hinweis auf eine Änderung des Ereignissegments oder nicht. Wie in Radvansky et al. (2001) beinhaltete diese Studie einen Vergleich von jüngeren und älteren Erwachsenen, so dass diese Daten getrennt behandelt werden. Rinck, M., und Weber, U. (2003).

Wer wann wo: ein experimenteller Test des Ereignisindexierungsmodells. Mem. Cogn. 31, 1284–1292. Das Ziel des Fluid-Ereignismodells besteht darin, Faktoren zu erfassen, die Handlungsverschiebungen für eine bestimmte Aufgabe vorhersagen. Die internen Parameter des Modells, die die Konstanten in Tabelle 1 sind, haben sich in den Datensätzen nicht geändert und sind die gleichen wie Radvansky et al. (2015). Das Modell lieferte Vorhersagen, die die Summe der einzelnen Faktoren waren, der Wahrscheinlichkeit, dass eine Person die Handlungen von Moment zu Moment wechselt.

Um dies von einer prozentualen Wahrscheinlichkeit einer Änderung in eine binäre Ja -Entscheidung (1) oder “Nein” (0) zu konvertieren, hätten wir einen a priori-Schwellenwert wählen können, der der Verwendung einer Schrittfunktion für die Entscheidungsfindung entspricht. Anstelle dieses vereinfachenden Ansatzes wurde eine logistische Funktion verwendet, um die Wahrscheinlichkeit des Aktionswechsels (1 = Schalter, 0 = kein Schalter) auf Versuchsebene von den vom Modell verwendeten Faktoren vorherzusagen. Die logistische Funktion wandelt die Werte des Modells in eine vorhergesagte Schaltwahrscheinlichkeit um.